25 Jahre Pothead

Seattle 1991: Brad (Gitarre, Gesang) und Jeff (Bass), schon seit Jahren befreundet, sind genervt von dem beginnenden Grunge-Hype in ihrer Heimat. Als Jungs vom Lande liegt ihnen die aufgeregte Mitläufer-Mentalität nicht. Eigentlich möchten sie ihr eigenes „Ding“ machen. Da kommt ihnen die Einladung von Brad’s German Girl, einen Camping-Urlaub in Europa zu machen, gerade gelegen. Ihr erstes Ziel: Bonn, die Heimat der Freundin.

Schon in Seattle war für die beiden klar, dass sie gemeinsam Musik machen wollen. In Deutschland sind Anfang der 90er Jahre die Bedingungen für Musiker ideal: Es gibt viele kleine Clubs, die Auftritte werden bezahlt und es gibt Bier umsonst. Irgendwann bleiben sie in Berlin hängen, wo sie ihr erstes Konzert im „Ex“ im Mehringhof spielen.

Brad und Jeff, die sich mittlerweile in ihrer neuen Wahlheimat gut eingelebt haben, schaffen es sogar ein bisschen Geld zu verdienen, von dem sie sich einen alten VW-Bulli im Blümchen-Design und eine Telefonkarte kaufen. Damit wird auch gleich das Booking für die erste Pothead-Tour stilecht von einer Telefonzelle aus erledigt. Die Tour läuft so gut, dass 1993 das erste Pothead-Album „USA“ veröffentlicht wird. Im Laufe der Jahre lernen Brad und Jeff Siggi, ihre Managerin kennen, die bis heute mit den Jungs gemeinsam die Fäden in der Hand hält. Von Anfang an ist klar: Alles wird selbst gemacht. Vom Songwriting, Produktion, Grafik, Merch und Booking – alles bleibt in den Händen der Band. 1998 gründet die Band JANITOR RECORDS. Die Entscheidung für einen Fremdvertrieb wird sich einige Zeit später dann auch prompt als Fehler erweisen. Viele Kämpfe mit verschiedenen Plattenfirmen werden in den darauffolgenden Jahren ausgetragen. Zwar werden jährlich neue Pothead-Alben produziert, aber es gehen Rechte an Songs verloren und eine Produktion bleibt sogar unveröffentlicht.

Die EP „Pot Of Gold“ wird bei Brad im Wohnzimmer aufgenommen, weil das Geld für ein Studio fehlt. Das im gleichen Jahr stattfindende Konzert im Huxleys ist ausverkauft. An diesem Abend werden über 500 Pot-Of-Gold-CDs verkauft.

1999 ist die Band besonders fleißig: Ein neues Album wird veröffentlicht, neben den vielen Konzerten noch die Einladung zu dem ersten Rockpalast-Auftritt angenommen und im Berliner Umland, in Hohenlobbese, das erste Potstock veranstaltet. Für die Fans wird das Potstock bis heute der Höhepunkt des Jahres sein: Zwei, drei Tage gemeinsames Campen und am Samstag ein Pothead-Konzert in einer sehr speziellen Atmosphäre genießen. Den Rest des Jahres können sich die Fans ab 1999 auf www.pothead.de die neuesten Infos holen, Pothead-Merch shoppen, sich spezielle Mixe und jedes Jahr ein Weihnachtslied herunterladen.
Das Geld, was in den nächsten Jahren verdient wird wandert gleich wieder in neues Equipment, die Renovierung der wechselnden Studios und Büroräume, das Merch und die Produktion der folgenden neun CDs im Eigenvertrieb. Selbstverständlich werden auch sämtliche grafischen Arbeiten zu Hause am PC erledigt und sich um den Druck der Alben Cover, Flyer, Tickets, Poster, Shirts und, und, und selbst gekümmert. Im Pothead-Headquarter, dem Janitor-Büro in der Rungestraße, kann man zu den üblichen Geschäftszeiten Konzertkarten, Tonträger, Poster, Shirts, etc. kaufen. Wenn man Glück hat, kann man bei der Gelegenheit Jeff bei der Button-Herstellung  und Brad beim Arbeiten an der Stickmaschine zugucken. DIY – für Pothead das Geheimnis des Erfolges.

1991 – Gründung der Band Pothead mit den ersten Demoaufnahmen in Seattle;

sofortiger Umzug von Seattle nach Berlin;

allererstes Pothead Konzert im Berliner Ex-Mehringhof

1992 – weitere Demoaufnahmen;

1. Selbstgebuchte Tour durch West-Europa

1993 – 1. CD „USA“ wird veröffentlicht
1994 – Zum Release von ROP gründet Pothead ihre erste Firma „Orangehaus Empire“
1995 – Release von Desiccated Soup
1996 – Vinyl Single „50 Years“
1997 – Release von „Learn To Hypnotize“ im Huxley’s Junior

Pothead spielen Nacht der Clubs im SO36 und legt den Verkehr lahm in der O-Straße

1998 – Janitor Records entsteht;

Release von EP „Pot of Gold“

1999 – CD „Fairground“ mit Release in der Columbiahalle;

beginn von selbstgestalteter Webpage: pothead.de;

1.Pothead Open Air findet in Hohenlobbese statt;

1. Auftritt beim Rockpalast in der Phillipshalle

2000 – Die Geburt der absoluten Unabhängigkeit;

Release von CD „Burning Bridges“ auf Janitor Records mit Doppelshow in der Freilichtbühne Hasenheide

2001 – Doppel Konzert im Razzle Dazzle zum Release von „Grassroots“
2003 – CD „Tuf Luv“ Release am Schlossplatz BKA Zelt
2004 – „Live in Berlin“ CD 1. Live Aufnahme vom Weihnachtskonzert im Huxleys (limitierte)
2005 – Aufnahmen von „Chaudière“ auf neuem digitalem System abgestürzt
2006 – Rockpalast Aufzeichnung DVD in Bonn;

Release CD „Chaudière“ im Huxley’s

2007 – Release CD „Rocket Boy“ im Huxley’s;

Release von 1. DVD „Pothead Plays Rockpalast“

2008 – Büro, Studio und Shop ziehen in die Rungestraße in das jetzige Headquarter
2010 – Aufnahme und Release von „Live in Berlin 2010“
2011 – Release von CD „Pottersville“ im Huxleys
2012 – Schlagzeuger-Wechsel
2013 – Release von neuer Platte „Jackpot“ im Huxleys
2014 – Einweihung des neuen Studios
2015 – Potstock Open Air knackt die 2000er Marke
2016 – 25 Jahre Pothead mit Re-Release der 1. Studio Platte „Rumely Oil Pull“ auf Vinyl

Pothead Live in Berlin
15.01.2016 · Huxleys Neue Welt
16.01.2016 · Huxleys Neue Welt

Motörhead Konzert in Berlin verschoben

Nachholtermin vor Weihnachten wird in Kürze bekanntgegeben

Die heutige (27.11.) ausverkaufte Motörhead-Show in der Berliner Max-Schmeling-Halle muss wegen Krankheit des Gitarristen Phil Campbell abgesagt werden. Phil musste überraschend in ein Krankenhaus gebracht werden und wird dort derzeit noch behandelt.

Band und Veranstalter arbeiten bereits mit Hochdruck an einem kurzfristigen Nachholtermin noch vor Weihnachten.

Alle Eintrittskarten behalten für den Nachholtermin ihre Gültigkeit oder werden bei den zuständigen Vorverkaufsstellen erstattet.

Nachfolgend das offizielle Statement der Band:

„With great regret, Motörhead have to cancel the sold out show in Berlin today, November 27th.
Our brother, guitarist Phil Campbell suddenly required hospitalization. He will be better soon but there is no choice other than to cancel our show in Berlin.

We all wish Phil a speedy recovery, Lemmy, Mikkey and the Motörhead family.

Please check back, we will get you all information as soon as we have it.“

Sobald neue Informationen vorliegen, werden wir alle Fans umgehend informieren. Wir bitten um Verständnis.


Motörhead concert in Berlin postponed

An alternative date before Christmas will be announced shortly

The sold out show, that should of been in the Max-Schmeling-Halle today (27.11.), is unfortunately cancelleddue to the illness of Guitarist Phil Campbell. Phil was taken to hospital, where he is currently being treated.

The Band and Promoter are working flat out to find an alternative date before Christmas. All tickets remain valid for the alternative date or will be reimbursed at the relevant box offices.

The following is an official Statement from the band:

„With great regret, Motörhead have to cancel the sold out show in Berlin today, November 27th.
Our brother, guitarist Phil Campbell suddenly required hospitalization. He will be better soon but there is no choice other than to cancel our show in Berlin.

We all wish Phil a speedy recovery, Lemmy, Mikkey and the Motörhead family.

Please check back, we will get you all information as soon as we have it.“

Once new information becomes available, we will inform all fans immediately. We thank you for your understanding.

Deftones Nachholtermine stehen fest

Nachdem die Deftones ihre Europatournee aufgrund der Ereignisse von Paris verschoben haben, stehen nun die Nachholtermine für die Konzerte in Köln und Berlin fest. Das Konzert im Kölner Palladium findet nunmehr am 14. Juni 2016 statt. Das Konzert in der Berliner Columbiahalle ist auf den 15. Juni 2016 terminiert.

Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit oder können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

IDA GARD | … krasser Stoff: Video zur 1. Single vom neuen Album

IDA GARD tourt, wie bekannt, derzeit an der Seite des irischen Power-Folk-Rockers RYAN SHERIDAN durch Deutschland.

Während sie das tut, hat sich jetzt auch das Video zu „WOMB“, dem 1. Titel und Vorboten vom neuen Album gleichen Namens, auf den Weg gemacht. Hier wird deutlich wie nie, warum IDA den Titel „Dänemarks Indie-Queen“ zu Recht trägt.

Im Rahmen ihrer ebenfalls auf „WOMB“ getauften Headliner-Tour im Frühjahr 2016 wird man dann alle neuen Songs von IDA GARD erleben dürfen.

19.02.2016 · Privatclub

Steven Wilson – „4 ½“

Elf Monate nach Wilsons überragendem Erfolgsalbum „Hand.Cannot.Erase.“ erscheint nun am 22.01.16 das neue Steven Wilson Interim Album.

6 Tracks mit einer kompletten Laufzeit von 37 Minuten:
– vier Songs aus den „Hand.Cannot.Erase.“ Sessions
– ein Song vom Vorgänger Album – „The Raven That Refused To Sing“
– „Don`t Hate Me“, im Original von Porcupine Tree von 1998.
(Die Studioversion des Songs basiert auf live Aufnahmen der aktuellen Tournee. In der neuen Version ist ein Duett von Steven Wilson und Ninet Tayeb zu hören)

Die Formate:
– CD
– 180Gram Vinyl
– Blu-ray nur Audio
– Download

Die 180Gram Vinyl und Blu-ray sind im schicken gestanzten Sleeve verpackt, mit Fotos von Lasse Hoile im Design von Carl Glover. Die BluRay enthält den high res Stereo Mix + 5.1 mix und Bonus 5.1 Mix der neuen Version von „Lazarus“ welche auch kürzlich auf der „Transience“ Vinyl Compilation zu hören war. Die Vinyl Version kommt mit Downloadcode daher für FLAC oder mp3 Files (pre-order: www.kscopemusic.com/store). Das Album wird außerdem digital veröffentlicht via Itunes, Amazon, Google Play & Apple Music.

Die Musiker auf dem Album sind Mitglieder von Steven`s langjähriger Band:
Adam Holzman, Nick Beggs, Guthrie Govan, Dave Kilminster, Craig Blundell, Marco Minnemann, Chad Wackerman und Theo Travis.

Steven Wilson – „4 ½“

  1. My Book of Regrets (9.23)
  2. Year of the Plague (4.15)
  3. Happiness 3 (4.31)
  4. Sunday Rain Sets In (3.50)
  5. Vermillioncore (5.09)
  6. Don’t Hate Me (9.34)

„Hand.Cannot.Erase.“ wurden von den Medien und den Fans gleichermaßen gefeiert. Belohnt wurde Steven Wilson mit den höchsten Chart Positionen seiner Karriere weltweit u.a. Deutschland # 3, Netherlands #2, UK #13, USA #39 Billboard Top 200, Canada #24, Finland #4 etc.

Nach den weltweit ausverkauften Shows (inklusive der zwei Konzerte in der altehrwürdigen Royal Albert Hall in London) wird Steven Wilson seine Tour 2016 fortsetzen.

Am 18.01.2016 spielt er im Berliner Tempodrom.

Deftones Konzerte verschoben

Die Deftones haben ihre Europatournee aufgrund der Ereignisse von Paris verschoben. Davon sind die beiden deutschen Konzerte in Berlin und Köln am 18. und 19. November betroffen.
Die Gruppe wird diese Auftritte nach eigener Aussage nachholen. Die exakten Daten werden so schnell wie möglich bekannt gegeben. Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit oder können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

Die Band hat in einer Pressemitteilung auf die besonderen Umstände hingewiesen. Einige Bandmitglieder waren bei dem Konzert der Eagles of Death Metal im Bataclan. Sie sahen sich daher außerstande, ihre eigene Tournee fortzusetzen.

Hier das Statement der Band im Wortlaut:
Hello all-
Much has been said, as well as seen, on every media outlet about the events in Paris.  Some of us were in attendance at Le Bataclan, and the rest of our family, just blocks away on this night. We have been to Paris many, many times, and we’ve had some of the most amazing shows in this tremendously electric city. 

With this being said, and with our deepest condolences, love and respect to everyone affected, and to all of us who share this planet, we must return home to our loved ones.  We will return when appropriate.  

If you have a ticket to the shows, we will be back to you shortly with further information.

Until then, please never forget the power of gathering, and one of the most unbelievable feelings of all: that P.M.A.

With much love and respect,

Deftones